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Worum es geht

Schon seit Wochen betonte ich gegenüber Freunden immer wieder, wie sehr ich mich freuen würde sie wiederzusehen. Es ist gut möglich, dass ich mit meiner Freude andere Menschen verletzte, weil sie sich ebenso viel Freude über den eigenen Besuch gewünscht hätten. Es war mir egal. Sie wollte raus, die Freude. Ich wollte allen Menschen sagen, wie sehr ich mich freute sie bald für ein Wochenende wiederzuhaben. Es bedeutet nichts anderes, als dass ich Ihr mit meiner Freude eine besondere Wichtigkeit in meinem Leben gegeben habe.

Wir sehen uns nicht oft. Manchmal fast ein ganzes Jahr nicht. Sie gehört zu den Menschen, die mir in meinem Umfeld wahrscheinlich am unähnlichsten sind. Sie ist lieblich, ich unnahbar. Ich klettere auf Bäume, sie winkt lieber stolz von unten hinauf. Wenn Ihr etwas peinlich ist errötet sie, ich mache mit tiefer Stimme einen dummen Witz. Ich kann sie auf hunderte Meter Entfernung an ihrem Gang erkennen. Sie hat die schönsten dunklen Haare, die ich kenne und so lange Wimpern, dass sie an den unteren Härchen ihrer Augenbrauen kitzeln.

Wenn wir uns sehen, sitzen wir auf Balkonen, in unordentlichen Wohnzimmern oder aufgeräumten Küchen, in Restaurants an praktischen oder Cafés an schönen Orten. Wir reden darüber, was da alles so passiert ist in den letzten Monaten. Stundenlang. Wir reden aber auch über die Zeit, die davor liegt: Die Zeit vor dem Studium in der Kleinstadt, dem Zusammenleben in einem südostasiatischen Entwicklungsland und dem Einstieg in die Berufswelt in unterschiedlichen deutschen Großstädten.

Einen Menschen richtig kennenlernen, bedeutet auch seine Vergangenheit zu erkunden. Einem anderen Menschen eine echte Freundschaft mit Zukunft anzubieten bedeutet, ihn nicht nur an der Gegenwart teilhaben zu lassen, sondern auch an der Vergangenheit. Sie weiß, dass ich in der ersten Klasse an die Tafel gelaufen bin und unaufgefordert die Lösung angekritzelt habe, weil ich mich langweilte und nicht stillsitzen konnte. Sie weiß, dass ich als 10-jährige meinen Eltern vorwarf ihr Versprechen gebrochen zu haben, sich niemals zu trennen. Sie kennt meine Ängste. Sie weiß, was mich glücklich macht und was es nicht tut. Sie weiß, welchen Katastrophen ich mit offenen Armen immer wieder entgegen laufe werde. Sie weiß, warum ich so bin, wie ich bin. Und ich weiß es von ihr: schlaues Landmädchen mit Vorliebe für ungesüßte Cheerios mit Naturjoghurt!

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Das Puzzle

Als Kind habe ich stundenlang gepuzzelt. Immer wieder habe ich die einzelnen bunten Teilchen gedreht und von einer Stelle zur anderen geschoben, bis alles gepasst hat. Da war dann ein Bild und ich war stolz. Ich habe ein weißes Blatt Papier mit flüssigem Kleber bestrichen und das Puzzlebild dort rauf gesetzt, um es für die Ewigkeit festzuhalten. Im Endeffekt sind die Puzzlebilder irgendwo verstaubt und ich habe sie irgendwann weggeworfen. Oder meine Mutter hatte sie entsorgt, weil ich älter geworden war und sie glaubte, ich bräuchte die Puzzlebilder nicht mehr. Ich habe seit meiner Kindheit nicht mehr gepuzzelt, zumindest nicht mit bunt bedruckten Pappstücken. Stattdessen habe ich Menschen und Ereignisse in meinem Kopf hin und her geschoben, um ein vollständiges Bild zu finden. Doch das Puzzeln mit Menschen und Lebenssituationen ist nicht so einfach wie das Aneinanderlegen von vorgestanzten Pappstücken. Die Puzzleteilchen sind viel individueller. Ich habe bislang nie ein Puzzle fertigstellen können. Irgendwie hat immer ein Teilchen gefehlt, manche sind verloren gegangen. Was macht man mit verlorenen Puzzleteilchen?

Wenn mir als Kind eines der bunten Pappstücke abhanden gekommen war, habe ich das Puzzlebild nicht auf Papier geklebt. Die Unvollständigkeit war frustrierend. Ich habe das Puzzle wieder auseinander genommen, in eine Pappschachtel getan und irgendwo in meinem Zimmer verstaut. Eigentlich ist mit den unvollständigen Puzzeln nicht viel anderes passiert, als mit denen, die ich feinsäuberlich fixiert hatte. Sie sind genauso verstaubt und irgendwann habe ich sie weggeworfen. Ich glaube mit dem Puzzeln der Erwachsenen im Kopf ist es nicht viel anders. Es ist egal, wie häufig du die Puzzleteilchen durcheinander schüttelst und angestrengt versuchst, sie zu einem Bild zusammenzufügen. Irgendwann ist das Bild an dem du gearbeitet hast verstaubt. Dann wirst du ein neues Puzzle anfangen. Nur mit dem Unterschied, dass ein paar der alten, bunte Teilchen in jedes Puzzle passen werden an dem du bastelst.

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Wasser

Vom Tauchen lernen

Du hast den Kopf nicht frei. Da ist etwas drin, das sich nicht wegbewegen will. Es lässt sich nur auf bestimmte Zeit mit Gewalt in eine tiefere Ecke des Kopfes verschieben. Aber auch nicht in diese dunkle Ecke, die vergessene Erinnerung, die nach Jahren durch ein altes Foto oder einen alten Text reaktiviert wird. Es macht dann Platz, wenn du auf einer Welle der Leichtigkeit mitschwimmst. Das Leben annimmst und kopfüber in das Wasser der Tatsächlichkeit eintauchst. Dann wird es durch die Druckwelle beim Eintauchen nach ganz hinten in diese Ecke verschoben. Es bleibt dort. Festgedrückt, aber da, am äußersten Rand deines Bewusstseins. Du gleitest schwerelos bis du wieder auftauchst und der Druck nicht ausreicht um die Erinnerung in die vergessene Ecke zu drücken.

Nicht auftauchen. Bloß nicht auftauchen. Du arbeitest. Du läufst. Du sprichst. Du tanzt. Du schläfst. Du arbeitest. Du läufst. Du sprichst, viel. Du tanzt. Du schläfst, wenig. Du wachst auf und hast noch nicht die Kraft das alles in diese eine dunkle Ecke deines Schädels zu schieben. Du musst lernen im Strom des Lebens zu schwimmen, ohne von der Strömung einfach nur mitgerissen zu werden. Denn nur wer richtig schwimmen kann, der kann auch tauchen.

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nackte Füße

Mit nackten Füßen

Alles fühlt sich so lebendig an, wenn deine Füße, die monatelang in dunklen Schuhen eingeschlossen waren, den nassen Asphalt unter sich spüren. Selbst geteerte Straßen versprühen das Gefühl von Frühling, wenn deine baren Zehen nur noch angenehm kühl vom Regen werden und nicht mehr umgeben von festem Leder frieren. Der vertraute Geruch von Ozon liegt in der Luft nach einem Frühlingsregen.

Es ist dieser Duft, der Menschen wie an unsichtbaren Fäden aus ihre Häusern zieht. Wie Marionetten der ersten warmen Tage laufen sie auf Stein und fühlen sich als würden sie auf satten, grüne Wiesen spazieren gehen. Du fängst an zu hüpfen. Du vergisst die helle Jeans, an die das dunkle Wasser der Straße spritzt. Du vergisst den Stein und die anderen Menschen um dich herum. Du hörst nur das patschende Geräusch von nackten, springenden Füßen auf nasser Straße. Die harten Kanten der Stadt sind wie weichgezeichnet. Es sind so einfache Dinge wie deine nackten Füße auf nassen Wegen, die dich glücklich machen.

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Frühling Neuköllner Schiffahrtskanal

Väterchen Frühling

Ich hatte nicht schlafen können. Obwohl die Party der letzten Nacht spät geworden war,  hatte ich schon ab sieben Uhr morgens immer wieder auf den Wecker schauen müssen. Trotzdem hatte mich bis mittags eine innere Schwere tief in die durchgelegene Matratze auf dem Boden meines Schlafzimmers gedrückt. Mit schmerzenden Schläfen kämpfte ich mich aus den drei Decken und den unzähligen Kissen meines Bettes hervor. Es war nicht das viele Bier des Vorabends gewesen, das meinen Kopf wummern ließ. Die Bettwärme und das stundenlange Nichtaufstehenwollen hatten meinen Körper mürbe für den Tag gemacht. Als ich das Haus verließ, war es bereits nach zwölf. Es war der erste frühlingshafte Tag des Jahres gewesen. Die Sonne hatte hoch am Himmel gestanden und die Laternen der Straße harte Schatten werfen lassen. Ich gehöre zu den Sommerkindern, die aufblühen, wenn die Tage endlich wieder länger werden und die Sonne Sommersprossen auf der Nase malt. Doch an diesem Tag konnte ich die Helligkeit nicht ertragen. Es schmerzte in den Augen, den nach unten gesenkten Kopf zu heben. Stattdessen beobachtete ich meine Füße, wie sich ein grauer Schuh vor den anderen setzte. Es war hypnotisierend. Ich kann nicht sagen wie ich mit gesenktem Blick und halbgeschlossenen Augen den Weg zur Bahnstation gefunden hatte. Aber ich saß in der richtigen Bahn, die mich für einen Tag aus der Stadt bringen sollte, die ich so sehr liebte, dessen Menschen mir aber dieser Tage viel abverlangten. Die Fahrt in die heimatliche Provinz war vertraut gewesen. Die Wiesen und Wälder flogen an den Fenstern der Bahn vorbei. In den schattigen Kuhlen neben der Bahnstrecke hatte noch Schnee gelegen und der Schaffner war der dickliche, freundlich lächelnde Mann gewesen, dem ich auf dieser Strecke schon häufiger begegnet war.

Er stand bereits am Gleis als der Zug Einfuhr. Er war wieder einmal zu eitel gewesen um die Brille aufzusetzen. Er blinzelte über den Bahnsteig in meine Richtung ohne mich zu erkennen. Erst als ich wenige Meter vor ihm stand und ihn anlächelte, machte sich auch auf seinem Gesicht das freudige Lächeln eines Erkennenden breit. Wir umarmten uns. Kurz, aber herzlich. Wir sprachen nicht viel. Ich konnte den Frühling immer noch nicht ertragen und auch meine Laune hatte sich seit dem ersten Blick auf den Wecker in den frühen Morgenstunden nicht gebessert. Ihm musste ich das nicht erklären. Der Tag hatte nur aus Essen, Dösen und wenigen Wortfetzen bestanden. Genauso wie ich die rote Decke auf seiner Couch bis über die Nase gezogen hatte, genauso hatte ich auch eine Decke des Schweigens über die vergangenen Jahre gelegt, wenn es nicht gerade um Koordinaten wie Arbeit oder Wohnung ging. Am Abend hatte er mich wieder zum Bahnhof gebracht und am Gleis gewartet bis der Zug auch wirklich seinen Weg gen Südwesten gemacht hatte. Auch wenn ich nicht viel gesprochen hatte, so hatte er mir eine Geschichte mit auf den Weg gegeben:

Auf einem Markt wurde ein Esel feilgeboten. Der Händler pries ihn als das beste Tier, denn er würde tun, was man ihm sage, solange man sich nur vernünftig um ihn kümmere. Der Mann, der den Esel kaufen wollte, glaubte dem Händler nicht so recht. Er schaut sich weiter um, konnte aber auf dem Markt nichts Gescheites finden. Also kam er zurück zu dem Händler und kaufte den gepriesenen Esel. Der Mann kümmerte sich liebevoll um den Esel, er richtete ihm einen wunderbaren Stall ein. Doch der Esel wollte seine Arbeit nicht verrichten. Der Mann redete und redete, brachte Liebe und Verständnis für den Esel auf, wie es der Händler gesagt hatte. Nichts. Am nächsten Markttag besuchte der Mann den Händler und klagte über den Esel. Der Händler ging mit dem Mann zum Stall des Esels, Mit einer Brechstange haute er dem Tier vor die Beine. Der Esel erschrak, um dann gemächlich aus dem Stall zu trotten um seine Arbeit zu verrichten. Der Händler sagte: Wenn sich etwas ändern soll, brauchen wir Aufmerksamkeit für unser Reden!

Als ich zurück in der Stadt den Zug verließ, hatte das Hell des Tages bereits Platz für den dunklen Abendhimmel gemacht. Die Sonne stach nicht mehr in den Augen, es war kalt und die Straßen waren weniger belebt als mittags, als ich sie verlassen hatte. Meine Laune hatte sich dennoch gebessert. Die Schläfen schmerzten nicht mehr. Die Decke meiner Couch hatte ich gegen eine leichtere ausgetauscht. Am Abend war es Frühling geworden.

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Von Eindringlingen und Herrschern

Jeder Mensch macht in seinen Leben unterschiedlichste Erfahrungen. Für das Glück ist egal wieviele Steine einem in den Weg gelegt werden. Es kommt darauf an, was man aus diesen Steinen baut. Manche Menschen errichten Mauern um sich, wie dicke Mauern eine Festung. Nur eine kleine Tür führt in die großen Mauern dieser Festung. Um die Festung herum befindet sich das Land des Herrschers. Nur hin und wieder duldet der Herrscher Eindringlinge auf seinem Territorium. Für den Eindringling ist es am Anfang spannend das unentdeckte Land zu erkunden. Doch irgendwann kennt er dieses Land. E wird langweilig und zäh, allein im Land des Herrschers. Er muss den Herrscher aus der Festung locken, denn gemeinsam ergeben sich selbst auf begrenztem Territorium dir schönsten Möglichkeiten. Oder der Eindringling muss versuchen, dem Herrscher die eigenen Vozüge schmackhaft zu machen, damit er hinter die Mauern der Festung schauen kann. Sie erkunden. Jeden Winkel. Jede Wendeltreppe. Und auch jede Falltür.

Doch nur hin und wieder öffnet sich die Tür zur Festung einen Spalt, damit der Herrscher schauen kann, ob der geduldete Eindringling noch da ist. Doch immer wenn sich Eindringling der Festung zu dicht nähert, schlägt der Herrscher seine Tür zu. Versteckt sich hinter den dicken, schweren Mauern seiner Festung. Die Festung ist groß und reich genug um einen Gast aufzunehmen. Doch der Herrscher fürchtet den Eindringling. Er könnte die verborgenen Geheimnisse hinter den Mauern entdecken. Ihn seiner Macht über sich und sein Land berauben. Ihn stürzen. Der Herrscher sieht nicht, dass der Eindringling nichts Böses im Sinne hat. Dass die Festung durch Leben erfüllt würde, das Teilen seiner Geheimnisse hinter den Mauern ihm eine Last von den Schultern nimmt. Also schlägt der Herrscher die Tür immer wieder nach einem immer länger werdenden Zögern zu. Der Eindringling ist es Leid, an die Tür des Herrschers zu klopfen und um Einlass zu bitten. Er zieht von dannen. Der Herrscher schaut unbemerkt aus einem der kleinen Fenster der Festung. Er sieht wie der Eindringling, der ihn so lange begleitet hat, am Horizont verschwindet. Mit gesenktem Blick zieht er davon. Genauso zögerlich wie der Herrscher einst die Tür seiner Festung schloß, geht der Eindringling fort.

Der Herrscher verfällt in Panik. Haus und Land sind leer. Er tritt vor dir Tür, ruft nach dem Eindringling. Laut. Der Eindringling hört die verzweifelten Rufe des Herrschers. Er dreht sich um und sieht, hoffnungsvoll und ängstlich zugleich, die offene Tür. Er macht sich auf den Weg zurück zur Festung. Er kann den Herrscher nicht allein lassen. Er war ihm zu lange treu. Doch der Eindringling ist schon eine Weile unterwegs und hat sich weit von der Festung entfernt. Der Weg zurück zum Herrscher ist beschwerlich. Es kostet den Eindringling Zeit. Und viel Kraft.

Als er sich auf die Festung zubewegt, bestärkt ihn der Herrscher immer wieder: Komm zurück. Komm zu mir. Ich verspreche dir, dich zu empfangen.

Die Tür steht immer noch offen. Der Eindringling glaubt die beschwerliche Reise fast geschafft zu haben. Nur noch wenige Meter trennen ihn von der offenen Tür zur Festung. Doch es knallt. Es knallt laut. Der Herrscher schlägt die Tür der Festung zu. Ganz ohne Worte. Er hat Angst. Er hat Panik der Eindringling stürze ihn doch. Der Herrscher reagiert nicht auf das verzweifelte Rufen des Eindringlings. Er ignoriert und schweigt. Lange harrt der Eindringling vor der Festung aus. Es vergehen Tage. Nächte. Die Tür öffnet sich nicht. Also schleppt sich der Eindringling wieder fort. Hungrig. Erschöpft. Enttäuscht. Als er wieder am Horizont zu verschwinden droht, ruft der Herrscher erneut. Doch der Eindringling ist zu erschöpft um es noch zu hören. Der Eindringling, der wieder ein freier Mensch geworden ist, schleppt sich fort.

Er bezieht ein anderes Haus. Er schließt die Tür. Fest. Und öffnet sie nie wieder.

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Eine warme Welt in kalter Zeit.

Der Großstadtmensch liebt das erfrischende Bad in der Anonymität. Doch wenn die Tage kürzer werden und die Nächte immer kälter, dann sucht auch der größte Streuner das warme Bad in der eigenen kleinen Welt. Die eigene kleine Welt, das sind warme Wände. Das sind andere Großstadtstreuner, die ein bisschen Wärme und statt einsam, zweisam oder vielsam suchen. In kleinen Küchen sitzen sie zusammen und trinken warme erheiternde Getränke, essen warme süße Speisen und erzählen sich warme Geschichten in der kalten Jahreszeit. In kleinen Kreuzberger Lokalitäten sitzen sie eng zusammen und lauschen den warmen Stimmen von Schauspielern, die Geschichten aus der weiten Welt erzählen. In kleinen, warm beleuchteten Räumen sitzen sie zusammen und hängen an den Lippen von Poeten. Und wenn diese schönen, warmen Abende sich dem Ende zuneigen, dann baden die Großstadtstreuner für ein paar kalte Momente in der glitzernden Berliner Schneelandschaft, wenn sie zurück in ihre kleine warme Welt nach Hause gehen.

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