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Von Eindringlingen und Herrschern

Jeder Mensch macht in seinen Leben unterschiedlichste Erfahrungen. Für das Glück ist egal wieviele Steine einem in den Weg gelegt werden. Es kommt darauf an, was man aus diesen Steinen baut. Manche Menschen errichten Mauern um sich, wie dicke Mauern eine Festung. Nur eine kleine Tür führt in die großen Mauern dieser Festung. Um die Festung herum befindet sich das Land des Herrschers. Nur hin und wieder duldet der Herrscher Eindringlinge auf seinem Territorium. Für den Eindringling ist es am Anfang spannend das unentdeckte Land zu erkunden. Doch irgendwann kennt er dieses Land. E wird langweilig und zäh, allein im Land des Herrschers. Er muss den Herrscher aus der Festung locken, denn gemeinsam ergeben sich selbst auf begrenztem Territorium dir schönsten Möglichkeiten. Oder der Eindringling muss versuchen, dem Herrscher die eigenen Vozüge schmackhaft zu machen, damit er hinter die Mauern der Festung schauen kann. Sie erkunden. Jeden Winkel. Jede Wendeltreppe. Und auch jede Falltür.

Doch nur hin und wieder öffnet sich die Tür zur Festung einen Spalt, damit der Herrscher schauen kann, ob der geduldete Eindringling noch da ist. Doch immer wenn sich Eindringling der Festung zu dicht nähert, schlägt der Herrscher seine Tür zu. Versteckt sich hinter den dicken, schweren Mauern seiner Festung. Die Festung ist groß und reich genug um einen Gast aufzunehmen. Doch der Herrscher fürchtet den Eindringling. Er könnte die verborgenen Geheimnisse hinter den Mauern entdecken. Ihn seiner Macht über sich und sein Land berauben. Ihn stürzen. Der Herrscher sieht nicht, dass der Eindringling nichts Böses im Sinne hat. Dass die Festung durch Leben erfüllt würde, das Teilen seiner Geheimnisse hinter den Mauern ihm eine Last von den Schultern nimmt. Also schlägt der Herrscher die Tür immer wieder nach einem immer länger werdenden Zögern zu. Der Eindringling ist es Leid, an die Tür des Herrschers zu klopfen und um Einlass zu bitten. Er zieht von dannen. Der Herrscher schaut unbemerkt aus einem der kleinen Fenster der Festung. Er sieht wie der Eindringling, der ihn so lange begleitet hat, am Horizont verschwindet. Mit gesenktem Blick zieht er davon. Genauso zögerlich wie der Herrscher einst die Tür seiner Festung schloß, geht der Eindringling fort.

Der Herrscher verfällt in Panik. Haus und Land sind leer. Er tritt vor dir Tür, ruft nach dem Eindringling. Laut. Der Eindringling hört die verzweifelten Rufe des Herrschers. Er dreht sich um und sieht, hoffnungsvoll und ängstlich zugleich, die offene Tür. Er macht sich auf den Weg zurück zur Festung. Er kann den Herrscher nicht allein lassen. Er war ihm zu lange treu. Doch der Eindringling ist schon eine Weile unterwegs und hat sich weit von der Festung entfernt. Der Weg zurück zum Herrscher ist beschwerlich. Es kostet den Eindringling Zeit. Und viel Kraft.

Als er sich auf die Festung zubewegt, bestärkt ihn der Herrscher immer wieder: Komm zurück. Komm zu mir. Ich verspreche dir, dich zu empfangen.

Die Tür steht immer noch offen. Der Eindringling glaubt die beschwerliche Reise fast geschafft zu haben. Nur noch wenige Meter trennen ihn von der offenen Tür zur Festung. Doch es knallt. Es knallt laut. Der Herrscher schlägt die Tür der Festung zu. Ganz ohne Worte. Er hat Angst. Er hat Panik der Eindringling stürze ihn doch. Der Herrscher reagiert nicht auf das verzweifelte Rufen des Eindringlings. Er ignoriert und schweigt. Lange harrt der Eindringling vor der Festung aus. Es vergehen Tage. Nächte. Die Tür öffnet sich nicht. Also schleppt sich der Eindringling wieder fort. Hungrig. Erschöpft. Enttäuscht. Als er wieder am Horizont zu verschwinden droht, ruft der Herrscher erneut. Doch der Eindringling ist zu erschöpft um es noch zu hören. Der Eindringling, der wieder ein freier Mensch geworden ist, schleppt sich fort.

Er bezieht ein anderes Haus. Er schließt die Tür. Fest. Und öffnet sie nie wieder.

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Ostkreuz

Die Bedeutung lauter Musik.

Ich laufe den dunklen Weg entlang. Das schwarze Wasser spritzt von den dunkeln Steinplatten an meine Waden. Auf dem schwarzen Leder meiner Schuhe bilden sich dreckige Spritzer und meine Füße werden nass. Ich mache die Musik meines Smartphones mit einem gekonnten Griff in die Jackentasche lauter. Ich drehe sie so laut auf, dass sie in meinen Ohren kreischt. Aber es reicht nicht, es reicht nicht um mich in meine Blase zu flüchten. Ich mache die Musik lauter. Und noch einmal. Bis es nicht weitergeht. Ich schließe die Augen und laufe so ein paar Meter weiter über die dunkle, nasse Straße. Ich sehe nichts, ich höre meine Schritte nicht, nur die laute kreischende Musik, die in den Ohren wehtut und sich trotzdem wie ein wohliger Kokon um meine Seele legt. So lange die Musik laut genug ist, nehme ich nicht wahr was um mich herum passiert. Es ist egal, dass dort so viele Menschen auf der Straße sind. Ich höre sie nicht. Und auch nicht den Regen. Und auch nicht den wegfahrenden Bus, in dem du sitzt. Ich hätte ihn noch kriegen können. Aber ich weiß, dass du nicht willst, dass ich neben dir sitze. Schweigend. Die Musik auf den Ohren.

Du drehst die Musik lauter, so laut, dass du die Menschen in dem vollen Bus nicht mehr hörst und die monotone Frauenstimme, die die Stationen ansagt. Es ist eine halbe Stunde Fahrt. Eine halbe Stunde Fahrt, die dir gehört. Wo niemand etwas will und niemand urteilt. Es ist die halbe Stunde in der du die Musik so laut aufdrehst bis sie in deinen Ohren kreischt. Ich würde gerne neben dir in diesem Bus sitzen. Mit kreischender Musik auf den Ohren. Und ich würde nichts sagen, ich wüsste nur, dass du neben mir sitzt und dasselbe Kreischen hörst, dass dir den Kopf wegbläst.

Ich habe den nächsten Bus genommen. Mich dorthin gesetzt, wo die Menschen ihre Fahrräder abstellen und sich selbst in der Spiegelung der Scheibe betrachten. Die Musik ist immer noch laut und obwohl der Bus voll ist, fühle ich mich allein. Hin und wieder schweift mein Blick aus dem Fenster. Aber ich schaue nicht hinaus, ich starre in mich hinein und die Lichter von draußen verschwimmen zu bunten Fäden, die an den Fenstern vorbeiziehen. Ich bin hypnotisiert. Ich ertappe mich dabei, wie ich denke, ich könnte dich verraten, wenn ich für einen Moment lächele. Also lächele ich nicht und versuche die Musik meines Smartphones noch ein mal lauter zu stellen. Es geht nicht. Meine Ohren schmerzen.

Ohne auf die leuchtende Anzeige im Bus zu achten, weiß ich, dass es Zeit ist umzusteigen. Die Fahrt ist mir in Fleisch und Blut übergangen. Ich könnte die Fahrt mit geschlossenen Augen und der lauten Musik auf den Ohren machen und ich wüsste, wann es Zeit ist den Bus zu wechseln. Also greife ich meine zwei Taschen, steige aus und achte darauf, dass mein Gang schön ist.

Wir haben oft zusammen in diesem Bus gesessen. Und du hast mir so viel erzählt. Und doch immer nur so viel, dass es dir nicht gefährlich wurde.

Wenn es gefährlich wird, dann nimmst du einen anderen Bus und fährst davon. Du sagst dann, ich soll nicht böse sein, es habe nichts mit mir zu tun. Und wahrscheinlich hast du Recht. Du fährst mit dem Bus nach vorn und all das was hinter dir ist, das ist dann nicht mehr da. Ich bin nicht mehr da. Aber du, du bist vor mir und ich kann dich noch sehen. Aber ich weiß, dass du nicht zurückschaust.

Ich steige in den nächsten Bus, den mit der anderen Nummer. Ich schließe meine Augen und bin in einer anderen Welt, in der das all nicht existiert. Aber ich träume nicht. Da ist nichts. Eine schwarze Leere vor meinen Augen. Nur kreischende Musik. Ich halte es nicht mehr aus und mache die Musik leiser. Ich höre wieder Stimmen, die monotone Stimme der Busansagerin, das Rascheln einer Papiertüte gefüllt mit gebrannten Mandeln. Ein Husten. Ich bin wieder angekommen: Im Hier und Jetzt der Realität. Gleich bin ich da. Ich steige heute zwei Haltestellen früher aus. Ich überprüfe meine Leidensfähigkeit. Ich fühle mich leer. Ich versuche die Leere einmal mehr mit der lauten Musik zu füllen. Ich kann die Musik nicht ausschalten, ich mache sie lauter.

Ich überprüfe meine Leidensfähigkeit. Ich wähle einen Song, der mich in gute Stimmung versetzt und setzte ein Lächeln auf, weil ich daran glaube, dass wenn man lächelt sich auch die Stimmung positiv verändert. Ich verlasse den Bus, lächelnd. Ich treffe Freunde zum Abendessen. Es gibt Spätzle, Pilze und Huhn. Rotwein. Und selbst gemachte Pralinen.

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Roadtrip 3: Port Campbell

Our next episode on the Great Ocean Road was probably the most exciting one. That day we started from Lorne to Port Campbell, which is the most famous part of the whole road.

But before arriving at the famous Twelve Apostles, we had something different on our travel schedule: Koala bears! At Kennet River you will find a lot of Koalas in the trees. You just have to walk or drive up the little Grey River Road. First it’s hard to see the Koalas in the trees, but once you spotted one you will see the bears all over! It is also a good place to see canaries. They were not shy at all and were coming down on us to be feeded.

We had a fun time there. But sadly it started to rain, so we jumped back in the car to go to Port Campbell and the Twelve Apostles. When we arrived at the first apostles we were already very excited. Those huge rocks in the sea look very impressive. After a quick stop at the beach we went on to the look-out from where you could all the twelve of the apostles.

 

When you continue your journey along the Great Ocean Road after visiting the Twelves Apostles, you will find a lot more stunning rock formations in the sea such as London Arch, Loch Ard Gorge or the Grotto. It was a stormy day and the sea was wild. You could feels the salty spray of the sea in you face. I really liked the rough atmosphere. Everything was changing second after second: the waving grasslands, the foaming sea, the clouds in the sky. Just the huge rocks stood still like they always had.

 

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Roadtrip 2: Torquay and Lorne

After the short stay in Melbourne we continued our road trip to the Great Ocean Road, which goes along the south coast from Torquay to Allensford. This road is just about 250 km long, but still there is a lot of beautiful (nature) places to see, so you will stop a lot. There are still some kilometers to go from Melbourne to Torquay. From the the road starts to curl along the shore line. On our way we stopped every now and then to enjoy the beautiful scenery.

One of the touristy attractions on that part was the Split Point Lighthouse. A very white lighthouse enthroned on the green spring coast. That day it was not possible to go up the spire. From there you also enjoy a very nice and wide view over the cost and some impressive rocks in the water. It was a very sunny day, so we sat down on one of the wooden benches, letting the wind blow our hair wild.

We then went on to Lorne. It was not too easy to find a hostel there, but finally we found some place to stay in a very nice pension in the rainforest where the cockatoos were lingering on the terraces, the roofs of the guesthouses and in the trees. Unfortunately the operator of the place was some kind of a cleaning maniac and a choleric. But if this doesn’t agitate you, you will enjoy you stay in the wonderful green place.

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Roadtrip 1: Melbourne

My two friends, a Dutch friend of them and me, we rented a small baby blue car to go on our road trip. The route started in Sydney. That first day we just spend in the car to go directly to Melbourne. It was beautiful to see how much even in those few hours the landscape outside of the car was changing. When we arrived in Melbourne it was already dark and the city was looking so exciting. I did not expect such a skyline and such a variety of buildings and bridges. It was beautiful. We stopped in a messy party hostel in the district of St. Kilda.

We had some cheap and greasy pizza and a too expensive pint of beer that evening. That road which is going along the sea in St. Kilda is were the backpackers and the party people go. Actually I didn’t like it that much: people were dressed up to kill, too drunk, the music in the bars and in the streets was bad. So we went to bed soon to seize the day in Melbourne the next morning.

That next day we wandered around St. Kilda. It’s much nicer here during the day. There are a lot of colorful small houses with little shops and lots of bakeries. The beach is not a very special one, but wherever there is some sea – it’s worth a visit! And you should come and see the old amusement park.

 

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Arriving in Sydney

After my stay in the Philippines I took a plane to Sydney, Australia. Two good friends are staying in the district of Darlinghurst for a few months and asked me to come over for a visit. And so did I.

I had not a lot of time to go around the city, cos we were leaving the next day for a trip to Melbourne and Great Ocean Road. But still, my first impression of Sydney is: it’s clean, has a lot of green spots, but it’s not the cosy kind of city. And on the contrary to most of the people who have been to Australia – I do not think people are very friendly. But maybe it’s just Sydney. We’ll see.

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Jeepney Trip

After spending some days in southern Luzon, seeing Mt Mayon, Cagsawa, the whale sharks and the firefliesin Donsol – I made my way up the map again to Manila. I took a special Route along the beautiful coastline from Legazpi to Sagnay.

Most of the time I spend in Jeepneys, enjoying the view of the stunning coastline. Here and there I stopped over night and made some short trips to paradisiac islands and national parks. I spend one night in Naga to take an overnight bus back to Manila, cos I was about to meet my Filipino friend Gilbert there.

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Fireflies Like Stars

After climbing Mount Mayon I decided to head for some river where you can see millions of fireflies at night. Ido and Noa, the Israelis who were climbing Mt Mayon with me, joined for the trip.To get to the fireflies you just have to ask around the tricycle drivers to take you to that fireflies river near Donsol (I guess its name was Ogod). They will give you a ride.

In Ogod we were getting on a boat and we sailed along the river as the sun was setting. From afar one could see a huge glooming spot, like someone was pointing with a torch on a tree. The closer we got the more one could the the bright and tiny fireflies, that make so much light. There were millions over millions in the mangroves. I have rarely seen something beautiful like this. When you looked up to the stars you were not sure where the fireflies ended and where the stars stated. It’s a pity you cannot catch these beautiful moments in pictures: it was too shaky on the boat to take pictures with slow shutter speed. But I will keep this beautiful experience in my mind.

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Swimming With Whale Sharks

It is as easy like that: take a bus from Legazpi to Donsol, go on a boat. Get some snorkelling gear and dive into the water.

[googlemaps https://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Donsol,+Bicol+Region,+Philippinen&aq=0&oq=Donsol,+Philippinen&sll=13.255833,123.685833&sspn=0.131665,0.264187&ie=UTF8&hq=&hnear=Donsol,+Sorsogon,+Bicol+Region,+Philippinen&t=m&ll=12.920245,123.581085&spn=0.100389,0.102997&z=12&iwloc=A&output=embed&w=300&h=300]

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Climbing A Volcano

There was another thing on my Philippine checklist. I wanted to climb a volcano – the Filipino way of course. Which means: it’s actually not safe to hike and climb up an active volcano without appropriate gear and no signal for your cell. But nevertheless: it’s adventure, it makes you feel yourself and nature and it makes you feels free. So me, two Israelis and some Filipino guides took this two day rough hike. The first day was easy. We spend the night in tents halfway on the volcano and got up at three in the morning to climb up before sunrise and heat. It was raining, so the extrusive lava rocks were slippery and sometimes we had to crawl on all fours. But when we arrived at the crater – it was amazing! The sky cleared up, it was so silent. There was nothing but sky and the smell of sulfur. Because the sulfur was so strong and we had no masks we had to go down again after a few minutes. That same day we went down all the way of the volcano. And I can tell: the next day I have had the worst aching muscles ever in my life. But it was worth it!

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